Solidarische und kämpferische Grüße aus Bayern, …

… Für die von Razzien Betroffenen GenossInnen aus Magdeburg, Berlin und Stuttgart!!

Wir verurteilen die gezielte staatliche Repression in Form von Hausdurchsuchungen und den Razzien gegen die private Räumlichkeiten linker AktivistInnen. Wir lassen uns jedoch von solchen Aktionen des Staates nicht einschüchtern und kämpfen weiterhin bis zum bitteren Ende für die soziale Revolution und gegen Nazis, Staat und alle anderen Arschlöcher! Ob drinnen oder draussen, unser Kampf geht weiter…!

Linke Politik verteidigen! Antifaschismus ist notwendig – nicht kriminell!

* Dieses Grußwort wurde von Dominik aus Regensburg geschickt. Dominik befindet sich seit einiger Zeit in Haft, weil er auf Grund seiner politischen Aktivitäten gegen Nazis und Bullen eingesperrt wurde.

Schreibt Dodo:
Dominik Weiser
Bezirksklinikum Regensburg
Universitätstr. 84
93053 Regensburg

Grußwort von Olli zum 19.6.2013

Freiheit_OlliLiebe KollegInnen, GenossInnen und FreundInnen, es ist nun vier Wochen her:

In drei Städten haben BAW und BKA zum Schlag gegen vermeintliche „linksextremistische“ Strukturen ausgeholt. In diesem Zusammenhang wurde ich aus dem sogenannten Offenen Vollzug in den geschlossen nach Tegel verlegt. Nun ist mir als Reinickendorfer der Sportplatz des SC Tegel wohlbekannt, aber diese „Tegeler Stuben“ der JVA sind nicht unbedingt eine Top-Adresse. Sie hat mit Wohnlichkeit nichts zu tun. „Grußwort von Olli zum 19.6.2013“ weiterlesen

Anquatschversuch durch den Verfassungsschutz in Magdeburg

Am 29. Mai 2013, gegen 17.15 Uhr wurde ein vermeintlicher Infoladenbesucher von einer 40-50 jährigen Frau vor seinem Wohnhaus aufgesucht und angesprochen. Die Frau sprach die betroffene Person mit Namen an und fragte, ob er sich an einem Projekt der Gewaltprävention für Jugendliche des Verfassungsschutzes beteiligen würde. Als er verneinte, fragte die Frau nochmals nach, ob die Person etwas gegen den Verfassungsschutz habe. Daraufhin entfernte sich der Betroffene umgehend. So handelte er genau richtig, indem er die Kommunikation mit den Repressionsbehörden verweigerte und den Fall öffentlich machte.

Bleibt aufmerksam!
Macht Anquatschversuche o.ä. öffentlich und wendet Euch an eure lokalen Antirepressionsgruppen!

Anna und Arthur haltens Maul! Gegen Überwachung, Einschüchterungs- und Denunziationsversuche! Linke Politik verteidigen!

28.Mai: Knastkundgebung für Olli

von arab.antifa.de

Am 22.05.2013 fanden in acht Wohnungen, einem Arbeitsplatz, einer Garage und einem Buchladen in Berlin Razzien statt. Zudem gab es Durchsuchungen in Magdeburg und Stuttgart. In mehreren Fällen stürmten maskierte Spezialkräfte um 6 Uhr früh die Objekte, zerstörten Eingangstüren, fesselten die Betroffenen und durchsuchten die Räume mit Hilfe eines Sprengstoffspürhundes. Die Bundesanwaltschaft beschuldigt neun Personen den »Revolutionäre Aktionszellen« (RAZ) anzugehören. Olli, ein Genosse aus der Berliner radikalen Linken der in der Vergangenheit wegen Aktionen der militanten Gruppe verurteilt wurde und seine Strafe aktuell im offenen Vollzug verbüsste, wurde wieder im Zusammenhang mit der Razzia wieder in den geschlossenen Vollzug in die JVA Tegel verbracht. Laut Bundesanwaltschaft soll es sich bei der RAZ um eine Nachfolgeorganisation der »militanten gruppe« (mg) handeln. Die RAZ soll für mehrere Anschläge unter anderem auf ein Gericht, ein Jobcenter und die BDI/BDA-Zentrale verantwortlich sein. Aus Protest gegen diese Inhaftierung und aus Solidarität mit Olli rufen wir für den 28.Mai zu einer Solidaritätskundgebung vor der JVA Tegel auf.

Kundgebung | Freiheit für Olli | 28.Mai | 19 Uhr | JVA Tegel | Seidelstraße 39 | 13507 Berlin

Demobericht

Linke Politik verteidigen! 150 Menschen am 23. März 2013 in Magdeburg auf der Straße

Am 23. März 2013 fand in Magdeburg anlässlich der sich verschärfenden Repression gegen linke Strukturen und politische AktivistInnen im gesamten Bundesgebiet und ebenfalls wegen den Angriffen auf unsere Strukturen eine Demonstration unter dem Motto „Linke Politik verteidigen! 5 Finger sind ’ne Faust“ statt.

Knapp 150 Personen machten im Laufe der Demonstration auf verschiedene Repressionsfälle aufmerksam und solidarisierten sich mit denjenigen, die mit Repression konfrontiert werden. „Demobericht“ weiterlesen