[B] Solidaritätsaktion vor dem Knast in Tegel

Laut Indymedia gab es am Dienstag, den 25. März eine Solidaritätsaktion vor dem Knast in Berlin Tegel.

Repression ist …

… wenn widerständige Menschen, die für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, ohne kapitalistische Zwangs- und Verwertungslogik kämpfen, in Knäste gesteckt werden, um dort ihre Persönlichkeit zu brechen und ihren revolutionäre Willen zu zerstören.

… wenn Menschen eingesperrt werden, weil sie aus einer finanzieller Notlage heraus handeln, weil sie Schwarzfahren oder weil sie klauen (um wenigstens einen kleinen Teil des Lebens materiell zu befriedigen) weil sie einfach nicht in das profitable System der Herrschenden passen und somit von Anfang an als Störfaktor wahrgenommen werden, der vorerst beseitigt und anschließend wieder verwertbar gemacht werden muss.

Um unsere Solidarität mit den Gefangenen zu zeigen, haben wir am Abend des 22.03.2014 an der JVA Tegel ein Transparent mit der Aufschrift „Widerstand auf der Straße und im Knast! Wir Grüßen die Gefangenen! Drinnen und Draußen ein Kampf!“ in Sichtweite der Gefangenen angebracht. Um die Leute hinter Mauer auf unsere Botschaft aufmerksam zu machen wurde die Aktion mit Pyrotechnik, Raketen und Parolen begleitet. Schon sehr schnell haben die Gefangenen unsere Grüße mit Pfeifen und Rufen beantwortet!

Wir haben für unsere Aktion den Knast in Tegel gewählt, weil sich unter den Eingesperrten der Genosse und Aktivist der IWW Olli befindet. Er wurde im Zuge der Ermittlung im sog. „RAZ-Verfahren“ am 22. Mai 2013 in den geschlossenen Vollzug nach Tegel verlegt. Ürsprünglich befand er sich im offenen Vollzug in der JVA Hakenfelde. Verurteilt wurde er nach § 129 im „mg-Verfahren“ und wegen versuchter Brandstiftung an Bundeswehrfahrzeugen zu 3 ½ Jahren Haft.

Auch wenn unsere GenossenInnen auf der Straße fehlen, kämpfen sie doch mit uns! Vergesst nicht die Gefangenen, Solidarität ist auch über die Knastmauern hinweg spürbar!

Knastkampf ist Klassenkampf!

In unseren Augen ist die „Repression ist ..“-Kampagne eine treffende Initiative, um auf die von Behörden oder Konzernen ausgehende Repression aufmerksam zu machen und die Faust zu zeigen.

Die vielen Aktionen der vergangen Wochen sind ein schöner Anfang, dem noch mehr Folgen sollte. Der 22. März ist vorbei und der Kampf gegen fortschrittliche Kräfte breitet sich fortwährend aus. Auf der bundesweiten Antirepressionsdemo haben die staatlichen Organe gezeigt, was sie davon halten, wenn versucht wird auf das Thema aufmerksam zu machen und dem solidarisch und entschlossen entgegen zu treten. Ihre Machtdemonstration ist für uns nur ein Zeichen dafür, wie es der Genosse Olli geschrieben hat, „das solidarische Band drinnen und draußen enger (zu)knüpfen“ und weiter für die Befreiung der unterdrückten Menschheit zu kämpfen.

Unsere Solidarität gegen Ihre Repression!

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